Hundewollspinnerei2017-05-29T18:09:27+00:00

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Hundewollspinnerei

Die Pfotenoase in der

Barbara Karlich Show

ab der 28 Minute sind wir dran :-) Hier geht es zum Viedo.

Bei Hundewolle handelt es sich um einen reinen Naturstoff. Hier gibt es keine künstliche Nachbehandlung wie zum Beispiel Bleichen oder Färben mit schädlichen Stoffen. Hundewolle ist kuschelig weich, kratzt nicht und hat vor allem im Winter eine angenehm wärmende Eigenschaft. Sie ist bei richtiger Pflege sehr langlebig. Kleidung aus Hundewolle ist zudem viel angenehmer zu tragen als Kleidung aus Schafwolle.

Wie entsteht Hundewolle?

 

Sammeln und Lagern

Vor dem Kämmen wird der Hund mit einem Naturshampoo gründlich gewaschen und getrocknet. Mit einem Unterfellkamm wird die Unterwolle gewonnen. Die ausgebürsteten Haare des Hundes werden in einem Polsterbezug oder Stoffsack gesammelt. Wichtig ist dabei, dass Luft zu den Haaren kommt, damit diese nicht ersticken und keinen unangenehmen Geruch entwickeln. Zu den Haaren wird ein Lavendelsäckchen oder ein Stück Schafmilchseife dazugelegt, damit die Haare angenehm duften und sich keine Ungeziefer in die Haare einnisten.

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Waschen und Kardieren

Die gesammelte Wolle wird gereinigt, indem sie in warmes Wasser eingelegt und mit Naturshampoo gewaschen wird. Nach einigen Waschgängen wird sie getrocknet und in so genannte Kardierbürsten gelegt.

Die Haare werden so lange kardiert, bis alle Haare in die gleiche Richtung liegen. Die Wolle ist nun bereit zum Spinnen.

Färben

Auf Wunsch wird Hundewolle mit Naturfarben gefärbt. Dazu wird diese in kochendes Naturfärbemittel mit Essig eingelegt und für eine bestimmt Zeit gekocht. Nach dem Abkühlen wird der Vorgang wiederholt bis die Farbintensität der Vorstellung entspricht.

Abschließend wird die Wolle mit reinem Essig aufgekocht und mit kaltem Wasser gespült bis das Wasser keine Farbe mehr ausschwemmt.

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Verspinnen zu Garn

Die Hundewolle wird aus kurzfaserigen Haaren zu einer strickfertigen und dünnen Hundewolle versponnen. Diese besteht zu 100 % aus reinen Hundehaaren, da beim Verspinnen keine Hilfsstoffe wie z. B. Schaf oder Alpaca verwendet werden.

Es werden mindestens zwei Fäden miteinander verzwirnt. Dadurch hält sich der Faden von alleine und ist sehr belastbar und langlebig.

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